Heidrun und ich haben uns mal wieder einen Samstag am Nürburgring gegönnt und jetzt berichte
ich mal vom VLN Lauf eins der Saison.Zunächst wurde endlich am Donnerstag die Katze aus dem
Sack gelassen, wer denn nur als Ersatz fungiert. Getroffen hat es die Charlotte. Jetzt hätte man
das Training vielleicht etwas gelassener angehen können, aber durch die Wetterumschwünge und
nassen Strecken abschnitten mussten alle mächtig aufpassen. Alle haben das aber cool und ohne
Schäden überstanden. Das Zeittraining lief im trockenen und brachte folgendes Ergebnis für die OPC
Race Camp Teams: Platz 49 für die 326 mit Arne, Roger, Hendrik und Jean-Marie. Platz 65
für die 325 mit Sebastian, Rene, Thierry und Dennis. Das Rennen begann mit einen leichten
Crash für Arne´s Auto gleich nach dem Start. Danach war die linke Front und der vordere Radkasten
offen wie ein Scheunentor. Aber eine Reparatur musste nicht erfolgen. In der Klasse fuhren beide
im 1.Drittel ihrer Klasse. Nachdem wir das alles in der Opel –Lounge
miterlebt hatten (Start-Ziel Bereich , Rest an Bildschirmen) fuhren wir zum Pflanzgarten.
Als zweiter Fahrer war Arne dran und das wollten wir dort live erleben. Vorher
kam allerdings das Schwesterfahrzeug mit Thierry am Abschleppseil eines ONS Fahrzeugs
vorbei und wurde am Parkplatz Pflanzgarten geparkt. Der arme Thierry hatte nicht nur den
Ausfall durch technischen Defekt zu verkraften, sondern musste sich auch gleich gegen
Fotografen (mach doch mal die Haube auf) und blöden Fragenstellern
(wie alt bist du denn) behaupten. Da können die 10 Minuten die der
Opel Service (natürlich mit DSF Kamerateam) brauchte, ganz schön lang werden. Gott sei
Dank blieb das Arne erspart. Das was ich so gesehen habe, war absolut o.k. und hat
sicher ausgesehen. Das Wetter blieb übrigens die ganze Zeit trocken. Zu erwähnen
wäre noch, dass die R8 wie in einer anderen Welt (optisch) unterwegs waren. Im
Pflanzgarten Funkensprühend wie ein Raumschiff beim Abheben ( hauptsächlich
der Ecki ( Matthias Eckström). Am höchsten ist allerdings der Ferrari gesprungen und
die BMW (hier hauptsächlich Augusto Farfus) hatten einen irren Speed.
Logisch war auch unser Walter (Röhrl) super dabei, wobei das Auto als serienmäßiger
Porsche nun optisch (bei der Konkurrenz !) nicht so auffällig daherkommt. Am Schluss
genauer gesagt 10 Minuten vor der Zieldurchfahrt kam die 326 mit Wasserverlust auf Platz
29 im Gesamt in die Box. Ein Defekt am Kühler konnte nicht repariert werden, also wurde
nur Wasser nachgeschüttet und ab ging es wieder. Spannender als ein Krimi. Aber statt
einem Toten gab es hier einen weiter fahrenden Astra der dann allerdings als 35. aber
immerhin immer noch 3. in der starken ( 15 Teilnehmer) Klasse ins Ziel kam. Ich glaube
Manuel und seine Mannen waren ganz schön stolz auf die Jungs und ich (wir) natürlich auch.
Und noch was. Ich bin ja nicht so der eingefleischte Opel Fan (obwohl ich ja meine erste Rallye
auf Opel gefahren bin) aber dieser Astra ist einfach total geil!!